Die Restaurierung der historischen Klais-Orgel von 1911 zu Kürten-Olpe  

 

 

Der Bildersturm in der Mitte des vergangenen Jahrhunderts ist an der Olpener Kirche vollständig vorbeigegangen. Somit stellt diese Kirche im "kleinen Olpe" ein unschätzbares Kleinod im Bergischen Land dar - die farbenfrohe Kolorierung, der aufwändig verlegte Fußboden, die neogotischen Beichtstühle und Hochaltar, alles befindet sich noch im ursprünglichen Zustand.

Und auch die Orgel präsentiert sich noch zum Großteil in ihrem originären Gewand. 1911 von der Firma Joh. Klais als op. 255 errichtet, ist sie ein sehr schönes authentisches Beispiel für den rheinischen Orgelbau dieser Zeit. Auf den vollpneumatisch angesteuerten Kegelladen stehen die entsprechend grundtönigen Register:

         
I. Manual

Prinzipal 8'
Flöte 8'
Viola da Gamba 8'
Aeoline 8'
Oktave 4'
Mixtur-Cornet 3-4fach
Trompete 8'

II. Manual

Geigenprinzipal 8'
Bordun 8'
Salicional 8'
Flauto traverso 4'

Pedal

Subbass 16'
Oktavbass 8'

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