Unser Ziel ist es, Instrumente zu bauen,
die selbst in 100 Jahren und darüber hinaus sowohl technisch als auch
klanglich noch ihre Berechtigung haben.
Der Weg dorthin ist
ambivalent.
Auf der einen Seite schöpft die Orgelbautradition
aus einem Erfahrungsschatz mehrerer Jahrhunderte. Je tiefer man in die
faszinierende Materie des Orgelbaus eintaucht, um so mehr wächst der Respekt
gegenüber der alten Meister. Man ist erstaunt über die Fähigkeiten oder
auch amüsiert über die selben kleinen Probleme, denen sich der Orgelbauer
damals wie heute konfrontiert sieht.
Auf der anderen Seite kann man nichts Neues schaffen, wenn man nur zurück
blickt. Wir sind uns bewusst, dass wir Orgeln im 21. Jahrhundert bauen. Das
bedeutet für uns, auch über moderne Fertigungstechniken informiert zu sein
und abzuwägen, wo sinnvoll Neues eingesetzt werden kann.
Unsere
Orgeln werden seit Längerem via CAD am Computer konstruiert. Ein Vorteil
hierbei ist auch die unkomplizierte Weitergabe an CNC-Fertigung.
Das
ermöglicht uns ein hohes Maß an Präzision, die gerade im Bereich Trakturen
gefragt ist, denn die Traktur ist die Schnittstelle zwischen Mensch und Orgel
und somit ein entscheidendes technisches Element.
Nahezu
sämtliche Teile einer Orgel werden in unserem Betrieb gefertigt, von der
aufwändigen Windlade über die verschiedensten Arten von Bälgen bis hin zum
g''' des Holzprinzipals. Das ermöglicht uns eine durchgehende
Qualitätskontrolle von der Holzauswahl bis zur Fertigstellung.
Darüber
hinaus sind wir natürlich auch vertraut auf dem Gebiet der modernen
Steuerelektronik, sei es in Sachen moderner Setzersysteme mit
USB-Schnittstelle, LWL-Übertragungen oder integrierte MIDI-Module.