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   Der Beginn - die Suche nach einem stimmigen Konzept

          

       

 

Am Anfang ist der Raum. Auf diesen haben wir uns einzustellen. Unsere Orgel muss sich später architektonisch und klanglich einfügen. Unsere Aufgabe ist es, den Raum als Ganzes zu erfassen und, wenn man so will, zu "verstehen".

     

Neben der Frage der akustischen Raumverhältnisse ist eine weitere Frage, die ganz am Anfang steht, die des Konzepts. Was für eine Orgel wird es werden? Welche Stimmen wird sie haben? Und wie werden sie mensuriert?
Meist haben unsere Kunden bereits eine erste ungefähre Vorstellung. Es liegt nun an uns, in enger Verbindung mit dem jeweiligen Orgelsachverständigen, dieser Vorstellung klare Formen zu geben. Eine Aufgabe, die jedes Mal aufs Neue reizvoll und bedeutend zugleich ist.

Denn hier entsteht ein Werk, das auch nach vielen Generationen noch sowohl Bestand als auch Berechtigung haben soll. Eine verantwortungsvolle Aufgabe, die verpflichtet!

           

    

   Gestaltung - Das Auge hört mit

           

        

Es ist nicht nur die Akustik, die der Raum uns vorgibt, auch die Äußerlichkeiten haben Einfluss  auf das neue Instrument. Schließlich soll die Orgel auch optisch kein Fremdkörper sein, sondern  Orgel und Raum als harmonisches Ganzes wahrgenommen werden.
Schon alleine deshalb gibt es bei uns keine Entwürfe "aus der Schublade". Jedes Instrument ist sowohl klanglich als auch optisch einzigartig!
Die Formgebung unserer Orgeln ist bei uns Chefsache. Die meisten Entwürfe unserer Orgeln stammen aus der Feder von Siegfried Schulte. Seit dem Etnwurf für die Binns-Schulte-Orgel in Bonn-Limperich ist auch Oliver Schulte im Bereich Gestaltung angekommen.
Auch die Zusammenarbeit mit Architekten - wie z.B. dem weltbekannten Architekturbüro Böhm - ist für beide Seiten immer wieder auf Neue aufschlussreich und befruchtend.

          

    

   Die Technik - in Eigenfertigung

              

         

Unser Ziel ist es, Instrumente zu bauen, die selbst in 100 Jahren und darüber hinaus sowohl technisch als auch klanglich noch ihre Berechtigung haben.

Der Weg dorthin ist ambivalent.

Auf der einen Seite schöpft die Orgelbautradition aus einem Erfahrungsschatz mehrerer Jahrhunderte. Je tiefer man in die faszinierende Materie des Orgelbaus eintaucht, um so mehr wächst der Respekt gegenüber der alten Meister. Man ist erstaunt über die Fähigkeiten oder auch amüsiert über die selben kleinen Probleme, denen sich der Orgelbauer damals wie heute konfrontiert sieht.
             

          

Auf der anderen Seite kann man nichts Neues schaffen, wenn man nur zurück blickt. Wir sind uns bewusst, dass wir Orgeln im 21. Jahrhundert bauen. Das bedeutet für uns, auch über moderne Fertigungstechniken informiert zu sein und abzuwägen, wo sinnvoll Neues eingesetzt werden kann.

Unsere Orgeln werden seit Längerem via CAD am Computer konstruiert. Ein Vorteil hierbei ist auch die unkomplizierte Weitergabe an CNC-Fertigung.

     

Das ermöglicht uns ein hohes Maß an Präzision, die gerade im Bereich Trakturen gefragt ist, denn die Traktur ist die Schnittstelle zwischen Mensch und Orgel und somit ein entscheidendes technisches Element.

Nahezu sämtliche Teile einer Orgel werden in unserem Betrieb gefertigt, von der aufwändigen Windlade über die verschiedensten Arten von Bälgen bis hin zum g''' des Holzprinzipals. Das ermöglicht uns eine durchgehende Qualitätskontrolle von der Holzauswahl bis zur Fertigstellung.

 

Darüber hinaus sind wir natürlich auch vertraut auf dem Gebiet der modernen Steuerelektronik, sei es in Sachen moderner Setzersysteme mit USB-Schnittstelle, LWL-Übertragungen oder integrierte MIDI-Module.

            

    

   Metallpfeifen - Gewusst wo...

           

      

Werden doch Teile zugeliefert, dann muss es unseren hohen Maßstäben entsprechen. Besonders wenn es ums Pfeifenwerk geht, legen wir hohen Wert auf eine erstklassige Qualität. Und die finden wir in der Werkstätte von Wolfgang Schramm, selbstständiger Orgelbauer in Nümbrecht, der sich auf den Bau neuer und die Restaurierung historischer Metallpfeifen spezialisiert hat.
Unsere Firma arbeitet bereits seit Längerem mit Wolfgang Schramm zusammen, der über die Jahre schon zu einem Freund der Firma geworden ist. 
Prospektpfeifen werden hier noch komplett von Hand abgezogen. Eine mühsame Aufgabe, das Ergebnis ist jedoch eine feine, edle Oberfläche.
Von der guten Beziehung zwischen unseren beiden Firmen profitieren auch unsere Kunden, denn die enge Kooperation zwischen Wolfgang Schramm und uns ermöglicht ein Maximum an Flexibilität. Ausserdem ist die grundlegende Vorrausetzung für eine saubere Intonation eine sauber verarbeitete Pfeife.
Und es gibt nichts, was nicht schon die Werkstätte Schramms verlassen hätte - selbst komplizierte Rekonstruktionen historischer Bauweisen sind für ihn kein Problem.  Es ist genau dieses Maß an Qualität, das wir für unsere Instrumente vertreten!

        

    

   Der Klang - wie beschreibt man das Unsagbare?

            

     

Viele Worte könnte man hier verlieren: über die Liebe zur Musik, über das Einfühlungsvermögen und das Fingerspitzengefühl des Intonateurs, über die vielgelobte Intonation unserer Instrumente. Man könnte erzählen über tragfähige Klänge und zeichnende Solo - Stimmen, norddeutsche Trompeten und englische Prinzipale.

     

    

Doch letzten Endes ist jedes Wort über die im wahrsten Sinne "unbeschreibliche" Stimme der Orgel ein Wort zuviel. Man muss es einfach selbst erlebt haben. Und genau dazu laden wir jeden Einzelnen von Ihnen herzlich ein: melden Sie sich bei uns und erleben Sie den Klang unserer Instrumente live und direkt.
Wir würden uns freuen, Ihnen unsere Werke persönlich zu präsentieren!

           

 

             

               

     

     

     

     

     

     


Ausbrennen von Pfeifenbohrungen

     

     

     

     

     

     

     

     

  

     

     

     

     

             

       

      

      

   

        

         

     

     

          

         

     

     

   

        

         

     

     

    

               

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