Euskirchen - Kleinbüllesheim, Kath. Kirche "St. Peter und Paul"

          

1889 für das Collegium Josephinum errichtet, in den 20-er Jahren verändert und in das Redemptoristen-Kloster zu Hennef-Geistingen gebracht. Von dort haben wir sie erstanden und so hielt sie einige Jahre in unserem klimatisierten Lager ihren "Dornröschenschlaf": die Klais-Orgel von 1887. Eine der ersten Orgeln der Firma.

Das komplette Instrument wurde anfangs nach Brühl in eine Spezial-Firma für Schädlingsbefall transportiert und verbrachte mehrere Tage in einer mit CO2 gefüllten Kammer. Zusammen mit Wärme und erhöhtem atmosphärischem Druck wurde so dem Schädlingsbefall den Garaus gemacht. In Abstimmung mit dem Denkmalschutz wurden die Farbschichten, die im Laufe der Jahre auf das Gehäuse deckend aufgetragen wurden, aufwändig abgetragen.

Nach einigen Jahren im eigens angemieteten klimatisierten Lager fand sich im Jahre 2003 ein Interessent: die Kirchengemeinde St. Peter und Paul in Kleinbüllesheim / Euskirchen, und so wurde sie aus ihrem Schlaf aufgeweckt, bestehendes Material liebevoll aufgearbeitet, fehlendes originalgetreu rekonstruiert.

Eine Restaurierung, an der viel Herzblut des gesamten Teams hängt.

Am 24. Januar 2004 wurde sie in St. Peter und Paul von Organist Volker Prinz eingeweiht.

 

 

       

 

   Restaurierung 2003
   (Klais 1889, op.9)

   II / 11

Disposition:

I. Manual - Hauptwerk
Prinzipal 8'
Flöte 8'
Oktave 4'
Quinte 2 2/3'
Oktave 2'
Trompete 8'

II. Manual - Nebenwerk
Gedackt 8'
Salicional 8'
Zartflöte 4'

Pedal
Subbass 16'
Oktavbass 8'

   

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